
OPTISAVE System
Temperaturmessung und Bestimmung der Restwandstärke

Das OPTISAVE System ist ein glasfaserbasiertes Temperaturmesssystem. Es stehen zwei verschiedene Verfahren für unterschiedliche Messanforderungen zur Verfügung:
- OPTISAVE F – dient der Erfassung von Temperaturen auch über große Längen oder Flächen
- OPTISAVE G – dient der punktuellen Erfassung von Temperaturen

- Signifikante Erhöhung der Sicherheit
für Bedienpersonal und Anlage, da Anlagenschäden sicher vermieden werden - Steigerung der Anlagenverfügbarkeit
aufgrund der besseren Planbarkeit von Wartungsintervallen - Gezielte Optimierung
von Anlage und Prozessen
Das
OPTISAVE F System ermöglicht eine großflächige Temperaturmessung bis maximal 550°C (lokal).
Durch eine Ortsauflösung von 0,25 m ist eine genaue Lokalisierung der Restwandstärke durch Temperaturmessung möglich. OPTISAVE F bietet die Möglichkeit maximal 8 Sensoren mit Einzellängen von bis zu 2000 m zu verbauen.
Daraus ergeben sich bis zu 8000 Temperaturwerte pro Sensor. Das System ist unempfindlich gegen elektrische und magnetische Felder.
Bild: Beispiel einer Sensoranordnung
Die hohe Variabilität der Technologie ermöglicht die Anpassung an nahezu alle kundenspezifischen Aufgabenstellungen. Neben vielen anderen Einsatzbereichen sind nachfolgend die Hauptanwendungen aufgelistet.
- Reaktoren
- Schmelzaggregate
- Wärmebehandlungsanlagen
- Graphitisierungsanlagen
- Wassergekühlte Bauteile
- Abgasanlagen
- Rohrsysteme
- Kabeltrassen
Bild: Querschnitt eines verschlissenen, wassergekühlten Seitenwandpanels mit integrierten OPTISAVE-Sensoren
Bild: OPTISAVE-Installation an der Innenseite eines wassergekühlten Niederschachtlichtbogenofens
Bild: Sensorinstallation am Kühlwassersystem eines Kupferblocks vor dem Eingießen
- Überwachung großer Flächen
- Großer Temperaturmessbereich
- Temperaturmessung über die gesamte Sensorlänge
- Bis zu vier Temperaturwerte pro Meter
- Bis zu 2000 m Sensorlänge pro Messkanal
- Leicht verständliche Darstellung hunderter Messwerte über Farbumschlag
- Einfache und sichere Bedienung
- Robustes Gerät für Arbeiten in rauen Umgebungen
- Multifunktioneller Einsatz an verschiedensten Anlagen
- Integration in bestehende Netzwerke
- Automatische Selbstdiagnose der Messtechnik
- Schneller Remote Service mittels TeamViewer
- Mehrkanalvarianten
- Hohe Wiederholgenauigkeit
- Aufzeichnung der Temperaturdaten
- Visualisierung der Temperaturkurven
- Berechnung von Verschleiß
- Sensor linear und austauschbar

Bild: Temperaturbestimmung mittels Raman-Effekt
Das OPTISAVE F System basiert auf dem Raman-Effekt. Licht wird durch die Glasfaser geleitet – das rückwärts gestreute Licht wird analysiert. Die Temperaturverteilung über die Faserlänge wird über die Messung der Laufzeit des zurückgestreuten Lichts ermittelt. Die Ortsauflösung liegt hierbei bei 250 mm.

Die Erfassung der Temperaturen geschieht mit Hilfe von Sensoren, welche im zu überwachenden Aggregat installiert werden. Auf Wunsch erfolgt die Berechnung des entsprechenden Verschleißes.
Die Anzahl der Messkanäle sowie die Sensorlänge werden den jeweiligen Projektanforderungen angepasst. Die Temperatur- bzw. Verschleißkurven werden kunden- bzw. anlagenspezifisch visualisiert.

Bild: History-Bildschirm
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